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Warum immer mehr Sitzbänke in den Wäldern verschwinden

Sitzbänke im Wald sind für viele Wanderer ein beliebter Rastplatz. Doch wenn ein Ast von oben kommt und Besucher sich verletzen, haftet der Waldbesitzer. Aus Sorge vor hohen Kosten entfernen sie immer häufiger die Bänke. Wanderverbände warnen vor Folgen für Erholung und Tourismus.

- Immer mehr Waldbesitzer bauen Sitzbänke ab. Sie fürchten Haftungsrisiken und hohe Kosten für die Sicherung.

- Nach aktueller Rechtslage können für Rastplätze im Wald besondere Pflichten gelten. Deshalb fordern Waldbesitzer und Wanderverbände einfachere Regeln.

- Kritiker warnen, dass mit den Bänken auch wichtige Rastplätze verschwinden. Die Politik diskutiert bereits über Änderungen der Rechtslage.

Waldbesitzer Jörg Deselaers äußert sich im Beitrag von Sarah Bötscher in MDR AKTUELL zu den Folgen für Waldbesitzende in Thüringen. Zurzeit ist die Haftung im Wald Ländersache. Damit sind die Waldbesitzer in der Verkehrssicherungspflicht für "atypische Gefahren" die künstlich geschaffen werden wie Parkplätze im Wald, Infotafeln oder eben Sitzbänke.

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